Neuer Morgen …

Gelb sind die Blätter des Bambus und auch der Himmel – selbst hier im Süden – ist verhangen. Aus dicken Wolken weint es Regen, das Meer wirkt auch traurig und meine Füsse frieren. Verdammt, mir ist so kalt, ich hasse den Winter. Ich gehe fort, packe meine Sachen und fahre in den Norden. Ja, in den Norden, nach Deutschland … Es klingt widersinnig, aber wenn schon kalt, dann nicht hier, dann lieber in den Gefilden, wo die Heizungen funktionieren, wo die Menschen an der Theke sitzen, trinken und sich unterhalten. Alles ist grässlich unter grauem Himmel und auf nassen Strassen – Regen mag ich nur nach heißen Sommertagen.
Ich gehe fort, fort von hier, von Baia Verde sowieso – aber auch von Neapel.

Nach Neapel komme ich vielleicht wieder – nach Baia Verde bestimmt nicht. Es war eine gute Zeit, doch jetzt muss was Neues passieren. Jetzt auch lerne ich ein Auto zu schätzen: Morgen in aller Frühe setzte ich mich mit Alex, drei Katzen und mit den Sachen, die ins Auto passen, hinein und fahre los. Losfahren – ohne Abschied zu nehmen. Einfach weg – dem Neuen, dem Ungewissen entgegen. Niemand wird an meinem Jackenzipfel zerren und mich daran hindern. Fortgehen, flüchten – es ist befreiend. Gas geben, entwurzelt sein. Ich freue mich so!
Bald melde ich mich wieder. Ciao, Kadee

„Wie komm´ ich am besten den Berg hinan?“
Steig´ nur hinauf und denk´ nicht dran! (Nietzsche)

overloaded

F***** für den Frieden …

Wie wäre es, all unser Handeln würde nur aus der Lust entspringen – was nicht feucht macht oder keine Erektion hervor bringt, ließen wir bleiben …Wie wäre es, wenn wir uns fragen würden, ob wir die Arbeit auch dann noch täten, wenn es keine Bezahlung dafür gäbe, wenn wir nur noch das erschaffen würden, was uns die größte Lust spendet …

Wie wäre es, wenn statt der Gesundung der Ökonomie, wir darauf achten würden, dass die Seele keinen Schaden nähme …

… ja, wenn all dies unser Denken und Tun bestimmen würde, gäbe es dann keine Politik mehr und keine Kriege? Wären wir dann frei und könnten einfach nur mal leben – einfach nur mal so? 

Rebellion aller Sinne …

Vielleicht wird der Tag kommen, da es den Menschen wichtiger erscheint, miteinander zu vögeln, als zu Töten.

Vielleicht wird der Tag kommen, da man erkennt, dass all das Geld, all die Macht nutzlos ist, wenn die LIEBE fehlt.

Vielleicht braucht es eine Rebellion des Unterleibs, eine Entgrenzung aller Sinne.

Vielleicht – es ist ein Traum! – wird der Tag kommen, wo ein jeder nur noch mit der Lust am Leben beschäftigt ist –  Vielleicht dann wird es keine Kriege mehr geben.

WAR IST OVER IF YOU WANT

John Lennon (1940 - 1980) and Yoko Ono pose on the steps of the Apple building in London, holding one of the posters that they distributed to the world's major cities as part of a peace campaign protesting against the War. 'War Is Over, If You Want It'.   (Photo by Frank Barratt/Getty Images)
John Lennon and Yoko Ono pose on the steps of the Apple building in London, (Photo by Frank Barratt/Getty Images)

Serena – im Netz der Leidenschaft für 99 Cent

Für kurze Zeit ist Serena als E-Book für 99 Cent zu erhalten. Danach wird es von dem Buch auch eine Printausgabe geben.

Wer also Serena noch nicht kennt und kennenlernen möchte, klickt hier auf den Link: Serena – Gefangen im Netz der Leidenschaft

Teil 2 dieser Geschichte ist eigentlich schon fertig – im Kopf! Muss nur noch niederschrieben werden 😉 Ciao, Kadee

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Kognitiver Fallout …

Die Tempel der Götter sind leer und zerfallen.
Stumm sitzend am selben Fleck, die Seele an den Marterpfahl gehängt. Sein wollen, was man nicht ist, sein müssen, was man nicht will – Papa Gott ist verschwunden – jetzt sind wir auf uns alleine gestellt.
Vater Unser, der Du liegst begraben unter Trümmern Deines Wahns – Dein Reich ist abgebrannt, wie im Himmel so auch auf Erden. Sex! Die Erlösung! Doch es ist zur Ware verkommen, liegt wie abgegriffene Pornohefte, verstaubt auf dem Grabbeltisch.
Kognitiver Fallout!
SIE: Ihr welliges Haar bewegt sanft der Wind. Ihre Augen sind hinter einer Sonnenbrille verborgen. Ihre Lippen, aus denen sie spricht, haben die Farben rot aufgehender Sonnen.
Abhandengekommen ist jeglicher Sinn. Das ist doch ehrlich; gegeben hatte es ihn noch nie.
Götzen der Weisheit haben sich erhoben, Ratgeber sind schwer im Kurs. Niederkniend, die Arme werden länger, den Sinn zu ergreifen, hoffnungslos – er ist, wie Gott, genauso stumm. Der Künstler redet plötzlich von Arbeit, will nicht mehr schaffen, will sich verlieren im Labyrinth der Möglichkeiten – legt seine Stirn in Falten, stöhnt, ist erschöpft – sein Werk schon vor der Geburt zerbrochen. Arbeit, Arbeit über alles …
Jemand entführen, sagt sie, nicht um ihn zu berauben, sondern ihn glücklich zu machen. Sie will verführen, das merke ich und sie redet irgendetwas von Weiblichkeit.
Auf den Schaumkronen der Meere thronen neue Herrscher: Plastikflaschen, Aldi-Tüten, ölige Flecken – geschaffen von fleißigen, strebsamen Händen.
Terror ist der Normalzustand – er muss nicht erst erfunden werden. Die Welt sei eine Vagina, genauso unendlich, ertönt ihre helle Stimme. Ihr Mund formt sich zu einem Lächeln, lässt Grüppchen auf ihren Wangen entstehen. Nicht die Ökonomie, die Ökologie sei das Gebot, sie ist es, aus dem Leben sich gebärt.
Sie dreht sich um, als wollte sie dem Meer was erzählen oder aber vielleicht dem Horizont. Kaum hörbar sind ihre Worte: Noch vor dem Frühstück, flüstert sie gegen den Wind, solle ein jeder, sechs unmögliche Gedanken haben, so wie es die Hexe in „Alice im Wunderland“ sagte. Sie dreht sich zurück, das Haar weht ihr ins Gesicht, holt einen Lippenstift aus ihrer Tasche, zieht damit die Farbe nach, presst die Lippen aufeinander und spricht: »Sechs solcher Gedanken, das ist eine attraktive Übung. So lass es uns machen!« Sie hebt die Sonnenbrille hoch, ihre Augen funkeln wie leuchtende Diamanten. »Verführen«, sagt sie, »so wie der Mond das Wasser an sich zieht, hochtreibt zu einer Springflut… Lass uns Komplotte bilden, Kamele reiten, den Träumen entgegen laufen. Immer dort sein, wo keiner uns vermutet.«
Es klingt nach einer Einladung, die Flut in mir setzt sich in Bewegung, doch dann geht sie fort. Der Sand umweht ihre entblößten Waden, kleiner wird ihre Gestalt – noch sehe ich ihr Kleid im Wind flattern – dann ist sie verschwunden. Sechs unmögliche Gedanken! Zurück bleibt ihr leuchtender Mund, bewegend in meinen Sinnen. Die Götter, sie sind alle tot. Ihre Lippen haben mich ergriffen und ungezwungen, wie aus eigener Kraft, faltet sich mein Herz zum Gebet.

Kadee Mazoni –girl_drops-mazoni

Oh MEIN Gott …

„Gott“: ein schöner Begriff, man sollte ihn alleine für sich gebrauchen. Wenn ich mein Gott sage, dann meine ich es auch so – es gibt ihn nur für mich. Ich will nicht deinen, nicht euren Gott, ich will nur meinen, er gehört mir ganz allein.

Ich glaube nicht an das, was andere mir prophezeien, ich bastele mir alles so zurecht, wie es mir am angenehmsten erscheint. Ich erziehe mir meinen Gott, mitunter verschmelze ich mich mit ihm – ähnlich wie in der Liebe.

Oh mein Gott! Milliarden, Trilliarden von Göttern um mich herum, jeder ist sein eigener – welch ein Chaos. Ich liebe es: die Verworrenheit, das Unbestimmte. Auf dem Unbekannten entstehen die schönsten Schlösser.

Wenn ich den Stern am Himmel stehen sehe, fülle ich mich göttlich – dann ist der Stern geschaffen für mich und ich für ihn. Wenn die Sonnenstrahlen mich durchfluten, dann sind wir eins: die Sonne und ich – wir sind die Welt um die sich alles dreht.

Oh mein Gott: Ich bin so groß – bin all das, was ich sehe. Göttlich sind wir alle. Und wer sagt, dass wir je sterben könnten, niemand hat dafür einen Beweis  erbracht. Was kümmert der Tod, wo wir uns im Leben befinden – Zukunft ist eine böse Illusion.

Das grüne Kissen – Werdet Nomaden Vol.2

„Sie gehört uns wieder
Wer? Die Ewigkeit
Das Meer, das mit
Der Sonne kreist.“ (Rimbaud)

SIE heißt soviel wie „Sieg“ und liegt mit dem Kopf auf dem grünen Kissen, ausgestreckt auf der schwarzen Ledercouch. Wir bilden eine Karawane – das Zimmer ist die Wüste, die Gedanken sind Kamele, auf denen wir den weißen, heißen Sand durchreiten.
Tiefe Spuren hinterlassen unsere Geschichte, doch wenn wir zurück blicken sind die Abdrücke längst verweht.
Werden wir uns wiederfinden?
Verwirrung – wir finden nicht den Anfang und nicht das Ende.
SIE sagt: lass uns kein Bäumchen pflanzen, drückt mir ihre heißen Lippen auf meinen Mund.
Die Sonne umkreist uns und nicht wir die Sonne. Die Karawane zieht unbeirrt davon.

Nur der Sesshafte ist immer Opfer.

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SEREEEENA !!!! Sie ist zum Leben erwacht!

Wow. Mein Herz schlägt höher. Das Ebook steht jetzt bei Amazon zum Kauf bereit. Für Timo und Serena fängt das Leben jetzt an. Nie ist die Realität genug – Geschichten braucht die Welt. Hier könnt ihr euch das Buch anschauen:

Serena – Gefangen im Netz der Leidenschaft

„Serena – Gefangen im Netz der Leidenschaft“ – kurzer Inhalt

facebookserena
— „Ich will deinen Orgasmus kontrollieren, über deinen Körper Besitz ergreifen. Ich will, dass du spürst, wenn meine Hände in dich eindringen, wenn sie dein Herz umgreifen. Ich will all deine Gedanken auf mich lenken, aus dir einen anderen Menschen erschaffen …“, sagte sie. —

Nach dem Tod der Mutter hat Timo nur eins im Sinn: Aus der Enge der Stadt seiner Kindheit zu entfliehen.
Er verkauft all sein Hab und Gut und begibt sich auf den Weg, einen besseren Ort und eine neue Zukunft zu finden. Er glaubt, damit über den Tod der Mutter hinwegzukommen.
Auf der Suche nach einer Unterkunft in einer anderen Stadt, stößt er auf Serena, die einen Mitbewohner sucht. Noch weiß er nicht, welch Verhängnis diese Begegnung mit sich bringen wird.

Serena, ist  eine jugendliche Frau mit Charme und Intellekt, ausstaffiert mit weiblichen Reizen. Für sie ist das Leben ein Spiel. Ihrer Meinung nach haben alle Ideologien und Religionen, entsprungen aus einem männlichen Wahn, versagt. Eine sinnliche und vor allem eine feminine Sensibilität müsse die kalte Maskulinität ersetzen. Die weibliche Kraft sei viel abgründiger und intensiver. – mit ihr erst könne das Chaos der Welt begriffen werden. Nichts sei wahrhaftiger als die Liebe und die sexuellen Triebe, alles andere seien nur Worte – Lügen und Absichtserklärungen. Der Mensch könne sich – so Serena – nur durch die Kraft der Weiblichkeit zum Besseren verändern.
Nach und nach gerät Timo, der eigentlich aus der Enge entkommen wollte, in die Netze Serenas Willens. Betört von ihren Reizen und ihren Ideen begibt er sich in ihre Hände, bis sie ihn schließlich dominiert und ihn sexuell abhängig von ihr macht. Er schwebt zwischen Himmel und Hölle weiß nicht, ob sein aphrodisierendes Gefängnis eine Knechtschaft oder letztlich eine Befreiung ist.

»Serena«- ist eine erotische Liebesgeschichte über weibliche Dominanz.
Das Märchen spielt in einer Zeit, wo die Sexualität noch zur Ware verkommen ist – wo Religionen, Kriege, Hunger und Gewalt Ausdruck einer nach wie vor unterentwickelten Kultur ist.
»Serena« – ist eine explizit sexuelle Erzählung. Triebhaft! Lehrreich? Wer weiß? Vielleicht befreiend. Eine Ich – Erzählung.