»Africa« – Neuerscheinung!

Das Buch kann von der Mitte aus gelesen werden, man kann seitwärts einsteigen oder auch von vorne beginnen. 

Das ist die Ausgangslage: Melissa verführt Cate, zusammen entfliehen sie dem Alltag. Ihre Liebe ist einmalig, wie alle wahren Lieben einmalig sind. 

Melissa will den 127-jährigen Onkel in Afrika finden. Mit einem alten Benz-Bus brechen sie auf und fahren davon.

Weibliche Lust, Hingabe und Dominanz. Melissa sagt, der Körper denkt und spricht seine eigene Sprache, der Körper kennt keine Moral – klitorales Denken sei substanzieller als sämtliche Logik und Absicht. 

Nehmt das Buch wie eine Brille, legt es weg, wenn ihr es nicht gebrauchen könnt. 

Es geht um Leidenschaft, es geht um Liebe zur Welt, geschrieben ist es am Meer unter brennender Sonne. 

Auf einem Marktplatz in Marrakech reckt Melissa euphorisch ihre Arme in die Höhe und ruft ihrer Geliebten zu; jeder Mensch besitze einen eigenen Himmel – jeder Einzelne, sei das Zentrum des Geschehens. Kurz danach passiert das Drama. 

Nimmt das Taschenbuch, macht Eselsohren an jeder Stelle, an der ihr stockt. Kritzelt herum, brecht den Buchrücken, macht es dreckig – benutzt es! Legt es auf eure Brust!

Pauline verließ ihren Geliebten, um wieder ein normales Leben zu leben. Als sie zu dem Geliebten zurückwollte, war es zu spät – dann geschah die Tragödie.

 Akia wurde von der Mutter verlassen, zurückgelassen – um noch etwas zu spüren, schnitzt sie sich die Arme auf. Sie hasst jegliche Emotion.

Gibt es eine Wiedergeburt? 

Samuel glaubt daran und macht sich mit seinem Freund auf den Weg, um im Senegal den Opa zu finden, der vor Jahrzehnten jung ums Leben gekommen ist. Melissa und Cate trafen beide in der Wüste.

Sira aus Dakar sieht in Cate die Reinkarnation der vor hundert Jahren verschollenen Tochter eines Kolonialherren und will Cate dazu bringen, dort weiter zu machen, wo alles begann.

Die Marokkanerin Nadia liegt zusammen mit Cate und Melissa bekifft am Strand – unter nächtlichem Sternenhimmel behaupten sie: Die Erde sei die Gebärmutter des Universums, alles Leben habe sich hier zusammengefunden. Das sei das eigentliche Wunder.

 Aufbrechende Weiblichkeit: Die Fischerfrauen aus Iwik in Mauretanien, kämpfen erfolgreich ums Überleben – sie müssen sich auch gegen ihre eigenen Männer wehren. 

Sira gründet mit Frauen aus Dakar eine verschworene Gemeinschaft; sie tanzen im Wettstreit an einem geheimen Ort Sabar-Tänze.

Das Buch ist ein Road Trip – ihr könnt auf den fahrenden Zug aufspringen und Nomaden werden. Melissa sagt: Wer liebt, muss reisen, in zu engen Räumen würde jegliche Liebe ersterben. 

Werden sie je von ihrer Reise zurückkehren? Werden sie den Onkel finden? 

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