90 Sekunden vor dem Ende …

1. September. Anti-Kriegstag.

Die Menschheit wird verschwinden – ist doch egal, oder?

Es scheint, alle sind auf Krieg und Untergang eingestellt. Mittelstreckenraketen in Deutschland. Bravo! Gut gemacht Scholz. „Wir“ müssen uns schließlich verteidigen, auch wenn „wir“ untergehen.

Die Wissenschaftler der „Atomic Scientists“ haben die Uhr bereits auf „90 Sekunden vor 12“ gestellt.

Bloß nicht über Abrüstung oder Frieden reden oder sogar mit dem „Feind“ verhandeln – lass es uns lieber untergehen.

Frieden, was für ein hässliches Wort, Frieden ist was für Lumpen-Pazifisten (wie ein „Spiegel“ Schreiberling einmal diese Wortschöpfung gebrauchte). „Wir“ sind doch keine Lumpen sein – „Wir“ sind wehrtüchtig, wir haben dicke Einer.

1. September, ein trauriger Tag, vielleicht der letzte. Es kann jederzeit losgehen. Der Sekundenzeiger geht unaufhörlich zur 12. Ist doch egal, oder? „Wir“ sind alle soooo müde, „wir“ die letzten Menschen. Wir haben es nicht geschafft miteinander auskommen … Also! Es geht schließlich um Reichtum und Wohlstand … nein Verzeihung, es geht um „Gerechtigkeit“, „Demokratie“ und so weiter. Verzeihung für das Gähnen – es ist die Müdigkeit. Die Intelligenz der Menschen wurde sicherlich immer zu hoch geschätzt – kleines Hirn und großartige Waffen.

Echt schade für die Kinder, in die Welt gesetzt wurden. Die werden jetzt mit in den Strudel gerissen.

„Wenn wir gewinnen, müssen wir nichts erklären, wenn wir verlieren, gibt es nichts zu erklären.“

Wer hat das noch mal gesagt? Kamala Harries? Nein, sie hat „nur“ gesagt, dass sie dafür sorgen werde, dass „die amerikanische Armee über die stärkste und tödlichste Streitmacht der Welt“ verfügen werde.

“We are the heirs to the greatest democracy in the history of the world.” Verbeugen wir uns doch mal vor unserem Imperator USA. Do you speak english?

Das Zitat stammt übrigens von Hitler. Sieg oder Niederlage. Am Ende gibt es wirklich nichts mehr zu erklären.

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