Rimbaud

„Ich sage, man muß Seher sein, muß sich sehend machen.

Sehend macht sich der Dichter durch eine lange, unermeßliche und planmäßige Ausschweifung aller Sinne. Alle Formen der Liebe, der Qual, des Wahnsinns; er sucht eigens, er erschöpft an sich alle Gifte, um nur ihre Quintessenz zu bewahren.

Unsägliche Tortur, für die er allen Glauben braucht, alle unermessliche Kraft, bei der er unter allen der große Kranke wird, der große Verbrecher, der große Verdammte, – und der höchste Wissende! – Denn er kommt an im Unbekannten!“ (Arthur Rimbaud, 1871)

ros-blood-mazoni

2 Gedanken zu “Rimbaud

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