Heute ist der „𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗱𝗲“, ein Ereignis, das jedes Jahr am 22. April stattfindet, um das Umweltbewusstsein zu schärfen und die Bedeutung des Schutzes unseres Planeten hervorzuheben. Er wurde 1970 ins Leben gerufen und wird weltweit von Millionen von Menschen in über 190 Ländern begangen.
Der 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗱𝗲: Heute ist die Situation für unseren Planeten, für das Leben – ich würde was anderes schreiben – schlimmer als je zuvor. Statt dass sich die Menschheit über alle Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten hinweg zusammenschließt, um die drohende und zum Teil schon stattfindende Klimakatastrophe abzuwenden, haben „unsere“ Regierungen beschlossen, Krieg zu führen. Der grausame Genozid, der Krieg der Israelis gegen die Zivilbevölkerung in Gaza, vernichtet nicht nur Menschenleben, die Zerstörung durch Bomben und Raketen, führt auch zu kaum wieder gutzumachenden Umweltschäden. Dasselbe und vielleicht noch Schlimmeres gilt für den Krieg in der Ukraine, der längst durch diplomatische Verhandlungen hätte beendet werden können.
Zum 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗱𝗲 rüsten die Regierungen militärisch auf wie nie zuvor.
„𝘋𝘶𝘳𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘉𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘶𝘯𝘨 𝘷𝘰𝘯 𝘳𝘶𝘯𝘥 50 𝘔𝘪𝘭𝘭𝘪𝘢𝘳𝘥𝘦𝘯 𝘋𝘰𝘭𝘭𝘢𝘳, 𝘥𝘪𝘦 𝘥𝘪𝘳𝘦𝘬𝘵 𝘪𝘯 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘝𝘦𝘳𝘵𝘦𝘪𝘥𝘪𝘨𝘶𝘯𝘨𝘴𝘪𝘯𝘥𝘶𝘴𝘵𝘳𝘪𝘦 𝘧𝘭𝘪𝘦ß𝘦𝘯, 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘎𝘦𝘴𝘦𝘵𝘻𝘦𝘯𝘵𝘸𝘶𝘳𝘧 𝘨𝘶𝘵𝘦 𝘢𝘮𝘦𝘳𝘪𝘬𝘢𝘯𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦 𝘈𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵𝘴𝘱𝘭ä𝘵𝘻𝘦 𝘪𝘯 𝘮𝘦𝘩𝘳 𝘢𝘭𝘴 30 𝘉𝘶𝘯𝘥𝘦𝘴𝘴𝘵𝘢𝘢𝘵𝘦𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘧𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘨𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘻𝘦𝘪𝘵𝘪𝘨 𝘥𝘪𝘦 𝘭𝘢𝘯𝘨𝘧𝘳𝘪𝘴𝘵𝘪𝘨𝘦 𝘚𝘪𝘤𝘩𝘦𝘳𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘜𝘚𝘈 𝘴𝘵ä𝘳𝘬𝘦𝘯.“ (US-Kriegsminister Lloyd Austin, im April 2024)
Am 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗱𝗲 möchte man glauben, dass es den Herrschenden einzig um Macht und Geld geht und das Leben des Planeten ihnen egal ist.
Am 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗱𝗲 möchte man hoffen, dass eine neue Bewegung entsteht, eine Bewegung, der das Leben wichtiger ist als Tod und Zerstörung.
Der 𝗧𝗮𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗱𝗲 sollte uns daran erinnern, dass es in den Weiten des Universums keine andere, keine schönere Welt geben wird als die, in der wir leben. 𝐃𝐢𝐞𝐬𝐞 𝐖𝐞𝐥𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐢𝐞 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐥𝐭𝐞𝐧!

