𝐀𝐮𝐟 𝐝𝐢𝐞 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭!
1968 erreichte die Ostermarsch-Bewegung in der BRD mit 300.000 Teilnehmern ihren Höhepunkt.
Wie viele werden es in diesem Jahr sein?
Alle reden von Bomben, die „Guten“ begehen Völkermord in Gaza. Ost und West drohen offen mit Atombomben. Immer öfter fällt das Wort „Armageddon“, der Ort der endzeitlichen Entscheidungsschlacht aus der Offenbarung des Johannes. Haben die Regierenden den Verstand verloren, sind sie des Lebens überdrüssig?
Die Regierenden dieser Welt scheinen ein Problem mit Humanismus zu haben, ihnen scheint das Leben fremd oder überflüssig geworden zu sein. Kriegsopfer sind für sie ein Zahlenspiel, ein Kollateralschaden oder gar eine Notwendigkeit im Kampf um Macht, Geld und Einfluss. Hinter der Maske des gütigen Vaters, der besorgten Mutter verbirgt sich die widerliche Politikerfratze, die an Mord denkt – hinter der Strategie der Staatsräson werden Schlachten geführt und Leben vernichtet. Und weil über das Leben von Menschen hinweggegangen wird, werden auch Tiere und Umwelt missachtet, sie stehen ebenfalls zur Disposition.
𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠 𝐢𝐬𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐩𝐨𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠𝐬𝐯𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧𝐡𝐞𝐢𝐭 – 𝐊𝐫𝐢𝐞𝐠 𝐢𝐬𝐭 𝐞𝐢𝐧 𝐕𝐞𝐫𝐛𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧.
Das scheint allmählich in Vergessenheit zu geraten. Ein Pazifist wird heute wie ein Terrorist behandelt. Fettleibige „Liberale“ erfinden Begriffe wie „Lumpenpazifismus“, um den Frieden überhaupt zu verunglimpfen. Statt dass Kinder etwas fürs Leben lernen, fordert eine Politikerin Kriegsunterricht in der Schule. Sollte das Leben von Menschen, Tieren und der Umwelt nicht immer Vorrang haben? anscheinend nicht mehr – anscheinend glauben die Lebensmüden, dass die Freiheit im Tod liegt.
Lasst sie gehen, die nach Waffen und Kriegen schreien – lasst sie gehen, wenn sie wollen, aber nicht mit mir, nicht mit uns. Sollen sie meinetwegen die Giftpille schlucken, wenn sie des Lebens müde sind, aber nicht mit unserem Leben Strategie spielen.
Freiheit ist Sonne, Meer und Himmel und nicht der Tod. Freiheit will ich für alle Menschen, für alle Tiere, Freiheit, gut leben zu können, nicht hungern zu müssen, sich frei bewegen zu können. Ist das zu viel verlangt?
Seien wir rebellisch und schreien es unverschämter Weise und frech heraus: 𝐅𝐑𝐄𝐈𝐇𝐄𝐈𝐓!
Lasst alle Waffennarren aufschrecken! Lasst sie zusammenzucken!
𝐅𝐑𝐄𝐈𝐇𝐄𝐈𝐓! – darauf trinken wir und verachten alle, die uns den Spaß verderben wollen.
𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧, heißt lieben, ficken, lachen, tanzen – 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 sollte die einzige Moral sein, alles andere ist zweitrangig. Wir können streiten, wir dürfen sogar miteinander kämpfen – aber wir dürfen niemals töten.
Das Leben der Menschen, der Tiere, der Erde darf nicht zur Disposition stehen, darf nicht von Miesmachern verurteilt werden. 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 ist das Grundprinzip, das über allem steht. Es ist die Göttin, die Herrscherin, ist die Brust, die dich nährt. Verachte die, die das 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 verachten, gehe denen aus dem Weg, die meinen, es gäbe wichtigeres als das 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧.
𝐅𝐫𝐢𝐞𝐝𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐟ü𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞!
𝐅𝐫𝐨𝐡𝐞 𝐎𝐬𝐭𝐞𝐫𝐧!

