Wenn ich nur eine von den unzähligen Seelen wäre, die in dem Krieg verloren gingen, würde mein Abschied still verhallen und mein Leben Gefahr laufen, in Bedeutungslosigkeit zu versinken.
Wenn das Blut fließt, wie der Regen vom Himmel fällt, ist der Schmerz des Einzelnen schwerlich noch zu vernehmen.
Wenn die Schreie der Sterbenden zu einem traurigen Chor verschmelzen und unsichtbar werden, wenn wir über Schlachten wie über rationale Dinge denken, dann sind wir selbst verlorenen.
Wer Herzen aus anderen Leibern reißt, indem erlischt selbst Teil der Lebendigkeit. Wer den Befehl zum Töten gibt, ist nicht mehr als eine gefühllose Maschine.
Kriege töten in seiner Grausamkeit nicht nur Leben, sondern löschen auch Empfinden aus, das wir benötigen, um die Welt mit allen Sinnen zu erfassen. Mit jedem Krieg stirbt Sensibilität, mit jedem Töten verödet die Welt, machen wir sie leerer.
Es gibt keine gerechten Kriege – es gibt einzig das Recht auf Leben.

